Unter dem Titel „Von Katzen und Hooligans, von Occupy bis Pegida.“ findet am 7. Januar ein Vortrag im Linken Zentrum „Hinterhof“ statt. Anschließend gibt es eine Mobilisierungs-Veranstaltung gegen die geplante DÜGIDA-Demo (siehe 12. Januar). Beginn ist um 20 Uhr.
Die Veranstalter*innen SJD – die Falken Düsseldorf, zakk und die Flüchtlingsinitiative STAY! organisieren am 8. Januar ein Antira-Programm aus Lesungen, Vorträgen und Konzert im Kulturzentrum ZAKK.
“No border“, ein Buch- und Musikprojekt mit jungen Flüchtlingen aus Düsseldorf, präsentiert das gleichnamige Buch „NO BORDER“ und thematisiert dabei zum Beispiel: die verschiedenen Gründe für Flucht, die europäische und deutsche Asylpolitik, Frontex, Rassismus, Abschiebungen und antirassistische Proteste. Beginn ist um 18 Uhr im Studio (ZAKK). Eintritt frei.
Im Anschluss findet in der Halle (ZAKK) ein Benefiz-Konzert für die Düsseldorfer Flüchtlingsinitiative STAY! mit verschiedenen Bands statt (VVK 7,– € / AK 9,– € / zakk-VVK-Gebühr 1,50 €).
In der Butze findet am 11. Januar eine Informations-/Mobilisierungs-Veranstaltung gegen die geplanten „DÜGIDA“-Demonstrationen statt. Beginn 18 Uhr.
Am 12. Januar beabsichtigt die von der extrem rechten Aktivistin – Melanie Dittmer übernommene Gruppe, „Düsseldorf gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (DÜGIDA), erneut am nordrhein-westfälischen Landtag in der Innenstadt zu demonstrieren.
Der lokale Ableger des rechtskonservativen/rechtspopulistischen Phänomens „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (PEGIDA) hatte bereits am 8. Dezember 2014 eine ähnliche Veranstaltung vor dem Düsseldorfer Landtagsgebäude durchgeführt.
Verschiedene antifaschistische Gruppierungen mobilisieren für den 12. Januar um 17:30 Uhr zum WDR Funkhaus an der Stromstraße 24 zu Gegenprotesten rund um den Düsseldorfer Hauptbahnhof. Aktuelle Informationen finden sich auf Twitter unter dem Hashtag #nodügida und am 7. Januar bei der Veranstaltung im Linken Zentrum „Hinterhof“.
Mit einem Aufruf mobilisiert unter anderem die Düsseldorfer Flüchtlingsinitiative STAY! zu Gegenprotesten.
Treffpunkte: 17:30 Uhr – Mintropstaße / Nähe Stresemannplatz und
17:30 Uhr – Karl-Rudolf-Straße / Ecke Graf-Adolf-Straße 18 Uhr – Johannes-Rau-Platz.
Der „Düsseldorfer Appell“ – bestehend unter anderem aus verschiedenen Ratsfraktionen, Gewekschaften, Kirchen und der Jüdischen Gemeinde – veranstaltet am 12. Januar zudem um 18 Uhr (Sammlungsphase 17:30 Uhr) vor dem DGB-Haus an der Friedrich-Ebert-Straße 34 – 38 18:30 Uhr auf dem Johannes-Rau-Platz eine Kundgebung.
Gegen die erneute extrem rechte „Montagsdemonstration“ von DÜGIDA sind für den 19. Januar vier Kundgebungen angemeldet.
Zwei Kundgebungen des Bündnisses ‚Düsseldorf stellt sich quer‘: 17 Uhr an der Mintropstraße und an der Ecke Harkortstraße/Graf-Adolf-Straße.
Das ‚Piratenpartei‘-nahe Bündnis ‚Nodügida‘ hat ab 17:30 Uhr den Platz zwischen ‚Deutscher Post‘ und ‚Ufa-Kino‘ für eine Kundgebung reserviert.
Der ‚Düsseldorfer Appell‘ protestiert 18:30 Uhr am DGB-Haus an der Friedrich-Ebert-Straße 34-38.
In der 2. Sitzung des NSU-Untersuchungsauschusses sollen am 20. Januar vier Experten zum Thema „Aufbau und Zuständigkeit der Sicherheitsbehörden und der Justiz in NRW – Polizei“ gehört werden, wie es in der Tagesordnung heißt. Geladen sind zwei Polizeiforscher, ein ehemaliger Polizeipräsident sowie der Präsident der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW.
Das erste öffentliche Hearing beginnt um 14 Uhr im Raum E3D01 des Landtags in Düsseldorf. „NSU-Watch NRW“ wird diese Sitzung beobachten und dokumentieren.
Die „INPUT“-Veranstaltungsreihe befasst sich am 26. Januar mit dem Thema „50 Jahre NPD – Eine Partei zwischen bürgerlichem Auftreten, militantem NS und nationalrevolutionären Gestus„. Andreas Speit (Journalist und Buchautor) referiert um 19:30 Uhr im Linken Zentrum „Hinterhof“.
[UPDATE 20.01.2015:] Diese Veranstaltung wird wegen zeitgleicher Protestaktionen gegen die rassistische „DÜGIDA“-Demo nicht am vorgesehenen Termin stattfinden und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Infos zu den Protestaktionen gibt es hier.
Am 70. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz, dem 27. Januar, veranstaltet die Fortuna-Initiative Retrospektive 1895 und das Hochschulpolitik-Referat der HHU einen Vortrag mit dem Titel „Antisemitismus seit der Nachkriegszeit“. Die Veranstaltung mit André L.I. Ufferfilge beginnt um 19:30 Uhr im Linken Zentrum „Hinterhof“.
Aus der Veranstaltungsankündigung:
Fast das gesamte europäische Judentum wurde von der Shoah vernichtet. Ihr Ende bedeutete allerdings nicht ein Ende des Antisemitismus.
Die wenigen überlebenden Juden, die im Nachkriegsdeutschland ein Leben aufbauten, taten dies in einer z.T. offen feindseligen Umgebung. Sie bemühten sich mehrheitlich um Unauffälligkeit und wurden dennoch immer wieder von Judenhass in der neuen Bundesrepublik getroffen – selten von öffentlichem Interesse.
Auch für die nachkommenden Generationen von Juden in Deutschland blieb die Gefahr des Antisemitismus bestehen. Bis heute.
Vom 29. Januar bis zum 6. März findet in der Wandelhalle des nordrhein-westfälischen Landtags eine Ausstellung über die Patientenmorde im „Dritten Reich“ statt. Die Wanderausstellung „erfasst, verfolgt, vernichtet“ über kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus ist für Einzelbesucher*innen montags bis freitags, 9 bis 18 Uhr, nach Voranmeldung unter Telefon 0211 884 2129 oder per E-Mail an veranstaltungen@landtag.nrw.de zugänglich.
Gruppenanmeldungen an die Mahn- und Gedenkstätte, Telefon (0211) 89 96205 oder per E-Mail an nicole.merten@duesseldorf.de.
Die Initiative Retrospektive1985 veranstaltet am 31. Januar eine Soliparty für den Blog NSU Watch. Beginn ist um 22 Uhr im Linken Zentrum „Hinterhof“.

