Im Januar 2026 beginnt vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf der Prozess im sogenannten „Budapest-Komplex“. Dabei wird sechs Personen vorgeworfen, im Februar 2023 am Rande eines neonazistischen Aufmarsches in Budapest Teilnehmende angegriffen zu haben. Begleitend zum Prozessauftakt sind mehrere Veranstaltungen geplant.
Für Samstag, den 10. Januar, sind in Düsseldorf mehrere Versammlungen angemeldet, die sich gegen die extreme Rechte richten:
– Den Beginn markiert um 14 Uhr die ‚PRÜF‘-Demonstration unmittelbar vor dem Landtag NRW, deren zentrales Anliegen die Forderung nach einem AfD-Verbotsantrag ist.
– Ergänzend dazu lädt die ‚Budapest Soligruppe Düsseldorf/NRW‘ für 17 Uhr auf den Johannes-Rau-Platz ein, um unter dem Motto ‚Antifaschismus verteidigen!‘ eine Solidaritätsveranstaltung abzuhalten.
13. Januar: Zum eigentlichen Prozessauftakt organisiert die „Budapest Soligruppe“ um 8:30 Uhr eine Kundgebung direkt vor dem Gerichtsgebäude am Kapellweg 36.
22. Januar: Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf lädt um 19 Uhr zu einem Vortrag von Prof. Dr. Stephan Grigat in den Leo-Baeck-Saal (Paul-Spiegel-Platz 1) ein. Das Thema lautet „Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober“. Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung über diesen Link erforderlich.
22. Januar: Zeitgleich plant der extrem rechte AfD-Kreisverband Düsseldorf eine Veranstaltung mit Christina Baum im Bürgerhaus Bilk. Informationen zu etwaigen Gegenprotesten stehen noch aus.
27. Januar: Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „INPUT – antifaschistischer Themenabend“ spricht Jörg Kronauer um 19:30 Uhr im Linken Zentrum „Hinterhof“ (Corneliusstraße 108) über das Thema „Ungarn ganz rechts“. Vorab wird ab 18:30 Uhr eine KüFa (Küche für alle) angeboten.

