DÜGIDA und PEGIDA NRW – ein aktueller Über- und Ausblick

Um die 100 „Abendland“-Retter_innen – und damit zirka 30 mehr als am letzten Montag – fanden sich am gestrigen 2. März vor dem Düsseldorfer Hauptbahnhof ein, um an der nunmehr siebten von Melanie Dittmer angemeldeten Innenstadt-Demo von DÜGIDA teilzunehmen. Im Gegensatz zur zirka 80-köpfigen PEGIDA-NRW-Kundgebung letzten Mittwoch vor dem NRW-Landtag war die DÜGIDA-Demo deutlich von Personen aus rechten Fußballfan-Szenen und deren Umfeld geprägt, also von rechten Hooligans und Möchtegern-Hooligans, entsprechend aggressiv war die Stimmung und das Auftreten. „Die Rechte“ aus dem Ruhrgebiet und deren Umfeld nahmen zuletzt nicht teil, eine nennenswerte Anzahl von Teilnehmer_innen aus diesem Spektrum wurde zuletzt am 9. Februar bei DÜGIDA gesichtet. Die Zahl der bürgerlich wirkenden Demo-Teilnehmer_innen wird von Montag zu Montag kleiner. Zu diesen zählen auch bereits Aktivist_innen und Funktionsträger_innen der NPD – unter ihnen die Düsseldorfer Andreas Büchner und Kurt Schöfisch – und von „pro NRW“. DÜGIDA möchte auch weiterhin montags in der Düsseldorfer Innenstadt demonstrieren, die Route – an der Moschee der „Marokkanisch-Islamischen Moschee Gemeinde“ auf der Adersstraße vorbei – soll aufrecht erhalten bleiben.
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Der Düsseldorfer Wehrhahn-Anschlag

Zur Dokumentation:

Dieser Artikel erschien am 1. März 2015 zeitgleich auf nrw.nsu-watch.info und lotta-magazin.de. Alexander Brekemann ist Redakteur der „LOTTA – antifaschistische Zeitung aus NRW, Rheinland-Pfalz und Hessen“, Maria Breczinski ist Sprecherin von „NSU-watch NRW“.

Ein Rück- und Ausblick (fast) 15 Jahre danach

Gerade einmal 1.800 Zeichen Text sind bei „Wikipedia“ über den Sprengstoffanschlag vom 27. Juli 2000 auf dem S-Bahnhof Wehrhahn im Düsseldorfer Stadtteil Flingern zu finden: „Mit TNT gefüllte Rohrbombe“, „zehn Menschen zum Teil lebensgefährlich verletzt“, „bislang unbekannte Täter“, „fremdenfeindliche oder antisemitische Motive nicht ausgeschlossen“, da es sich bei den „Opfern um Migranten aus der ehemaligen Sowjetunion handelte, sechs mit jüdischem […] Hintergrund“, formuliert die Online-Enzyklopädie die Erkenntnis-Fetzen. Über einen Zusammenhang mit der Mord- und Anschlagsserie des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) lägen, heißt es hier, „keine sicheren Erkenntnisse“ vor.
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Veranstaltungshinweise März

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„DÜGIDA“–“Montagsdemo“ und am Mittwoch „PEGIDA“ [Updates]

Am Rosenmontag pausierte die extrem rechte Gruppierung „DÜGIDA – Düsseldorf gegen die Islamisierung des Abendlandes“ einmal. Die aktionistische Anmelderin und Organisatorin der montäglichen Demonstrationen in Düsseldorf, Melanie Dittmer, zog es stattdessen mit ein paar Wegbegleiter*innen in die sächsische Landeshauptstadt, um dort an einer Veranstaltung der „PEGIDA – Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“-„Bewegung“ teilzunehmen. Als Gastredner*in trat Dittmers DÜGIDA-Anhang in Dresden nicht in Erscheinung – Für ein Foto in der Rechtsaußen-Wochenzeitung „Junge Freiheit“ reichte es dennoch.
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Keine „DÜGIDA“-Demo am Rosenmontag – „PEGIDA NRW“ plant „Spaziergang“ am 25. Februar vor Landtag

Am 9. Februar versammelten sich etwa 110 bis 120 Demonstrant*innen zum sechsten „Spaziergang“ der extrem rechten Gruppierung „DÜGIDA – Düsseldorf gegen die Islamisierung des Abendlandes“.
Nach Polizeiangaben setzten sich die Teilnehmer*innen diesmal fast ausschließlich aus Angehörigen des extrem rechten Spektrums zusammen.
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