„INPUT“ am 27. Januar 2016

Am 27. Januar
der antifaschistische Themenabend INPUT den Titel „Wie Lämmer zur Schlachtbank“? Jüdischer Widerstand gegen den Nationalsozialismus.
Die Veranstaltung mit dem Referenten Michael Fehrin (Antirassistisches Bildungsforum Rheinland) beginnt um 19:30 Uhr im Linken Zentrum „Hinterhof“, Corneliusstraße 108.

Aus der Veranstaltungsankündigung:

„Sie haben sich wie Lämmer zur Schlachtbank treiben lassen!“: So oder ähnlich konnte man es an deutschen Stammtischen viele Jahrzehnte lang hören. Eine perfide These, die insbesondere den jüdischen Opfern der NS-Vernichtungsmaschinerie Passivität angesichts des Todes, wenn nicht sogar eine Mitschuld an ihrem Schicksal unterstellt. Dies ist nicht nur ein übles Ressentiment, sondern geht auch weit an der historischen Wahrheit vorbei. Denn überall, wo es irgendwie möglich war, haben sich jüdische Menschen gegen den NS-Terror gewehrt.

Die Veranstaltung, die am 71. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee stattfindet, bietet einen Überblick über den jüdischen Widerstand: Von mutigen Einzelkämpfer_innen, organisierten Widerstandsgruppen, kompletten Militäreinheiten und Partisan_innenverbänden bis hin zu Aufständen in Konzentrations- und Vernichtungslagern wird die Bandbreite des jüdischen Antifaschismus vorgestellt. Zudem wird die Frage erörtert, was eigentlich Widerstand während des NS-Regimes bedeutete und welche realen Spielräume für Nazi-Gegner_innen vorhanden waren.

Der Referent Michael Fehrin ist Autor, Journalist und Fremdenführer und beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Fragen rund um die NS-Barbarei.

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Veranstaltungshinweise Dezember

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Die 21. und letzte DÜGIDA-Demonstration 2015

„Haut rein Leute und lasst Euch von den Idioten nicht Untergriegen [Sic]“: Auch Manfred S. aus Düsseldorf wollte im Vorfeld der 21. Dittmerschen DÜGIDA-Demonstration und mit Blick auf die kontinuierlichen Gegenproteste seinen Teil dazu beitragen, dass den „Abendland“-RetterInnen nicht die Puste ausgeht. Zwar nur bei Facebook und nicht vor Ort in Düsseldorf-Unterrath, aber immerhin; bei der Bewahrung von „Tradition, Heimat und Identität“ wird schließlich jedeR gebraucht, in welcher Form auch immer. Viel geändert hätte seine Anwesenheit vor Ort ohnehin nicht, gerade einmal 38 Personen nahmen am 20. November am Spaziergang teil. Einige von ihnen waren sogar aus Belgien und Luxemburg angereist.
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Düsseldorfer REP auf Nordwest-Kurs

Die vierte „Republikaner“-Demonstration 2015 in Düsseldorf

Eine „kleine aber feine spontane Kundgebung in Düsseldorf“ meldete der Kölner Kreisverband der extrem rechten Partei „Die Republikaner“ am frühen Abend des 14. Novembers 2015, kurz nach Ende der Aktion, die sich gegen „Asylchaos in Deutschland“ und gegen „die Asylpolitik von Frau Merkel“ gerichtet habe und zu der „ca. 50 Teilnehmer“ erschienen wären. Im Gegensatz zum Düsseldorfer Kreisverband, der „trotz des Regens und der medialen Hetze rund 70“ DemonstrantInnen im Düsseldorfer Stadtteil Holthausen gezählt hatte, entspricht die Angabe „ca. 50“ der Realität, nicht aber die behauptete Spontanität der Aktion am Tag nach den mörderischen Anschlägen in Paris. Bereits am 5. November war die Demonstration von den REP im Internet unter dem Motto „ASYLCHAOS STOPPEN – Bürgerinteressen statt Einladungskultur“ bzw. „Herein spaziert und abkassiert … Einwanderung in die Sozialsysteme stoppen!!!!!“ beworben worden.
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DÜGIDA auf „Bürger“-Suche

Die 20. DÜGIDA-Demonstration am 6. November 2015 in Düsseldorf-Unterrath

Wie zum Ende der mit vielen Problemen einhergehenden 19. DÜGIDA-Demonstration am 30. Oktober angekündigt, wollte sich DÜGIDA-Anmelderin Melanie Dittmer für den 6. November einen neuen Versammlungsort suchen. Das „Abendland“ sollte nun nicht mehr in der Düsseldorfer Innenstadt gerettet werden, sondern irgendwo dort, wo noch „Bürger“ ansprechbar seien, in irgendeinem „bürgerlichen Stadtteil“. „Ab in die Viertel!“ lautete nun die Orientierung. Die Wahl fiel auf Unterrath im Düsseldorfer Norden, als Auftaktkundgebungsort wurde das westliche Ende des Segeberger Wegs auserkoren, wenige Meter von der Straßenbahnhaltestelle Elsässer Straße auf der Kalkumer Straße entfernt.
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